FAQ

Auf dieser Seite findet ihr Antworten auf häufig gestellte Fragen, die uns per E-Mail erreichen. Wer also sorgfältig liest erspart sich eventuell das verfassen einer E-Mail. Und wer nichts oder nicht genug findet erreicht uns auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail.

Prüfungsvorbereitung

Ja. Die Lösungen werden uns zusammen mit den Klausuren direkt von den Instituten geschickt. 
Trotz Nachfrage stellen uns einige Institute aus verschiedenen Gründen keine Klausuren zur Verfügung. Deshalb können wir euch nur empfehlen, dass ihr euch mit euren Kommilitonen zusammensetzt und die Ergebnisse vergleicht. Oftmals gibt es auch eine Dropbox, in der Lösungen hochgeladen werden, oder ihr fragt in einer der Facebook Gruppen nach Lösungen.
Aus urheberrechtlichen Gründen ist es und nicht erlaubt die Klausuren digital herauszugeben.
Wenn du Altklausuren brauchst, aber nicht selber nach Karlsruhe kommen kannst, frag doch einfach einen Freund oder eine Freundin, ob sie dir die Klausursammlung per Post schicken kann.

Nein, wir können die Prüfungsprotokolle leider nur in gedruckter Form ausgeben. Du kannst jedoch gerne einen Freund/eine Freundin fragen, ob er/sie dir die Prüfungsprotokolle abholt und per Post oder als Scan zuschickt.

Allgemeines

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Die Folgen des Erlöschens des Prüfungsanspruchs wiederum sind in § 32 Abs. 1 LHG, § 60 Abs. 2 Ziffer 2 LHG und § 62 Abs. 2 Ziffer 3 LHG geregelt: Zu einer Prüfung kann demnach nur zugelassen werden, wer in dem betreffenden Studiengang eingeschrieben ist und den Prüfungsanspruch für den betreffenden Studiengang nicht verloren hat. Ist der Prüfungsanspruch erloschen, ist der Studierende von Amts wegen mit Wirkung zum Ende des Semesters zu exmatrikulieren und kann sich anschließend in den gleichen und ggf. in verwandte Studiengänge nicht mehr einschreiben, da ein sog. Immatrikulationshindernis vorliegt ("Die Immatrikulation nach Absatz 1 Sätze 1 bis 5 ist zu versagen, wenn eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Prüfung im gleichen Studiengang endgültig nicht bestanden wurde oder der Prüfungsanspruch aus sonstigen Gründen nicht mehr besteht; durch Satzung der Hochschule kann bestimmt werden, dass dies auch für verwandte Studiengänge mit im Wesentlichen gleichem Inhalt gilt; für Studienabschnitte vor der Vor- oder Zwischenprüfung genügt eine entsprechende Vergleichbarkeit der Studiengänge in diesem Abschnitt").
Um welche Studiengänge es sich dabei konkret handelt, hat die Hochschule zu entscheiden, bei der die Bewerbung erfolgt. Sofern es sich bei dem angestrebten Studiengang nicht um den gleichen Studiengang handelt, ist die zentrale Frage, ob es sich um einen verwandten Studiengang handelt und (!) die betreffende Hochschule eine satzungsmäßige Regelung im Sinne des § 60 Abs. 2 Ziffer 2 Halbsatz 2 LHG hat (durch Satzung der Hochschule kann bestimmt werden). Handelt es sich um einen verwandten Studiengang und ist in der betreffenden SPO geregelt, dass ein Immatrikulationshindernis auch für verwandte Studiengänge vorliegt, kann man nicht zugelassen werden. Handelt es sich nicht um einen verwandten Studiengang, kann man im Falle einer Immatrikulation in der Regel unbelastet dieses Studium beginnen. Problematisch ist hierbei, dass es in vielen Studien- und Prüfungsordnungen eine Regelung gibt, die besagt, dass sog. Fehlversuche (von Amts wegen) angerechnet werden. In den neuen SPOs des KIT gibt es eine solche nicht mehr. Ob dies an der aufnehmenden Hochschule der Fall ist (unabhängig davon, ob es rechtlich zulässig ist), müsste an dieser erfragt werden.
Zu berücksichtigen ist auch, dass eine Exmatrikulation auf Antrag noch vor Semesterende nicht verhindert, dass der Prüfungsanspruch bspw. aufgrund einer Fristüberschreitiung (bpsw. der Frist zur erfolgreichen Ablegung der Orientierungsprüfung oder der Frist zur Ablegung einer Wiederholungsprüfung) zum Ende des Semesters erlischt. Dieser erlischt unabhängig davon, ob man noch immatrikuliert ist, denn er betrifft das Prüfungsrechtsverhältnis. Dieses ist rechtlich selbständig und unabhängig vom Mitgliedschaft- bzw. Immatrikulationsverhältnis.
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Was zum Erlöschen des Prüfungsanspruchs führt, regelt § 32 Abs. 5 des Landeshochschulgesetzes (LHG), § 34 Abs. 2 LHG und die jeweilige Studien- und Prüfungsordnung.In § 32 LHG ist geregelt, dass der Prüfungsanspruch verloren geht, wenn eine Studierende oder ein Studierender eine nach der Prüfungsordnung erforderliche Studien- oder Prüfungsleistung endgültig nicht bestanden oder nicht rechtzeitig erbracht hat, es sei denn, die Fristüberschreitung ist von der oder dem Studierenden nicht selbst zu vertreten. Die Hochschulen können in ihren Prüfungsordnungen eine Frist festlegen, bis zu der sämtliche nach der Studien- und Prüfungsordnung für den Studienabschluss erforderlichen Studien- und Prüfungsleistungen erbracht sein müssen; diese Frist darf frühestens drei Semester nach der festgesetzten Regelstudienzeit enden. Wird diese Frist überschritten, gilt Satz 3 entsprechend.
Beachte hierbei die Regelungen für Orientierungsprüfungen, denn es gilt :
Orientierungsprüfungen sind bis zum Ende des Prüfungszeitraums des zweiten Fachsemesters abzulegen.
Wer die Orientierungsprüfungen einschließlich etwaiger Wiederholungen bis zum Ende des Prüfungszeitraums des dritten Fachsemesters nicht abgelegt hat, verliert den Prüfungsanspruch im Studiengang, es sei denn, dass sie die Fristüberschreitung nicht zu vertreten hat; hierüber entscheidet die jeweilige Prüfungskommission auf Antrag der Studentin.
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Zunächst einmal: Du "benötigst" gar nichts. Im SCC stehen dir Poolräume mit PCs zur Verfügung, da gibt es Office und die meisten wichtigen Programme für die Lehrveranstaltungen. Institute, die besondere Programme verwenden, bieten eigene Poolräume.
 
Dennoch kann es sehr nützlich sein einige Programme auf den eigenen PCs zu haben. Dann kannst du auch von zuhause arbeiten und musst dir nicht einen Platz in den manchmal recht vollen Instituts-Poolräumen ergattern.
In der folgenden Tabelle sind die wichtigsten Programm dargestellt.
 
Studiengang Semester Programm
läuft nativ auf
Kommentar
Windows OS X (Apple) GNU/Linux
MACH 1-4 MAPLE ja ja ja CAS Software für Technische Mechanik (notwendig)
MACH 2-4 Creo Parametic ja nein nein CAD Software für MKL (notwendig)
MACH 1 Java + Editor ja ja ja notwendig für Informatik
MACH Schwerpunkt CES Edupack ja nein nein Werkstoffauswahl, notwendig in SWA, nützlich in Werkstoffkunde
MACH Schwerpunkt Abaqus ja nein ja (mit Tricks) Struktur-/Fluidsimulation (notwendig in HTF/FEM)
MACH Master MatLab ja ja ja (mit Tricks) Numerische Berechnungen
MACH Schwerpunkt CATIA ja nein nein CAD Software (notwendig im Catia-Praktikum)
MACH   Hyperworks ja nein ja CAE Software (einzelne Studenten, Abschlussarbeit)
alle   Origin ja nein ja, mit WINE nützlich zur Messdatenauswertung
alle   LaTeX ja ja ja nützlich für Textsatz (Abschlussarbeit, Berichte, Praktika)
alle   Microsoft Office ja ja ja, via WINE Office-Programm(e), Alternative: LibreOffice (auch Linux)
alle   VPN Client ja ja ja Einwahl ins Netzwerk der Uni
 
Wie du vielleicht feststellst gibt es bei Windows kein einziges "nein". Windows ist sowohl in der Industrie als auch in der Wissenschaft ein Standard, damit wirst du also sicher nicht ganz falsch fahren. Es ist aber durchaus auch möglich einen Mac oder ein Linux-System zu nutzen. Unter Umständen wird dann eine zusätzliche Windows-Partition notwendig.
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Die Programme, die für die Uni gebraucht werden, stellen keine besonders großen Anforderungen an deinen Computer. Auch die CAD-Software für MKL stellt für die Verwendung im Umfang der Lehrveranstaltung keine großen Ressourcenansprüche. Falls dann doch mal etwas mehr Leistung erforderlich ist, gibt es auch die Möglichkeit, an den Workstations des Instituts zu arbeiten.

Es ist daher ratsamer, auf folgende Dinge zu achten:

  • Größe und Gewicht: Klein und leicht ist super transportierbar, aber auf einem kleinen Bildschirm kann nicht jeder arbeiten. Vielleicht tuts ja für zuhause ein zweiter Monitor, den man an den Laptop anschließt. Genauso mit dem CD/DVD-Laufwerk: Braucht man unterwegs selten, für daheim könnte man ja ein externes besorgen.
  • Akkulaufzeit: Man möchte ja nicht ständig Steckdosen suchen. Wobei es z.B. in der Bibliothek an jedem Lernplatz welche gibt.
  • Stabiles Gehäuse: macht viel aus, wenn man den Laptop wirklich jeden Tag mitnimmt.
Eine vernünftige Rechenleistung ist natürlich selten verkehrt, vor allem wenn das Gerät noch einige Jahre benutzt werden soll. Es empfiehlt sich aus den oben genannten Gründen ein stromsparender Prozessor. RAM kann auch nie schaden, 4GB reicht aber sicherlich vollkommen aus.
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Im Allgemeinen gelten die Feiertage des Landes Baden-Württemberg. Darüber hinaus ist generell der Zeitraum um Weihnachten und Neujahr vom 24.12. bis inklusive 06.01. (der in BW ein Feiertag ist) frei. 
 
Der Rest des Jahres ist in Vorlesungszeit und vorlesungsfreie Zeit gegliedert (s. Termine und Fristen beim Studierendenservice). In der vorlesungsfreien Zeit finden jedoch die Klausuren statt und es liegt im Ermessen von jedem Student, wo und wann er sich zwischen seinen Prüfungen Urlaubszeit nehmen kann.
 
Falls Ostern in die Vorlesungszeit fällt, sind lediglich Karfreitag und Ostermontag als landesweite Feiertage frei. Gleiches gilt für Pfingsten, nur der Pfingstmontag ist frei (einzige Ausnahme: die Exkursionswoche bei den Maschinenbauern). Brückentage zwischen Christi Himmelfahrt oder Fronleichnam und den darauffolgenden Wochenenden sind nicht vorgesehen.
 
 
 
 

Studium

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Zunächst einmal kannst du von jeder Prüfung vorher ohne Angaben von Gründen zurücktreten. Bei schriftlichen Prüfungen geht das bis direkt vor der Ausgabe der Aufgabenstellung, bei mündlichen Prüfungen musst du spätestens drei Tage vorher zurücktreten. Falls du aufgrund deiner Erkrankung nicht rechtzeitig zurücktreten kannst, solltest du einen Arzt aufsuchen. Der stellt dir ein Attest aus. Seit einiger Zeit wird ein sogenanntes qualifiziertes Attest gefordert. Wahrscheinlich weiß dein Arzt was das ist. Dieses Attest must du bei deiner Prüfungskommission (→ Welche Prüfungskommission ist für mich zuständig?) einreichen. Die kümmert sich dann um den Rest.

Falls du nach einer der folgenden Studien- und Prüfungsordnungen studierst (→ Wie finde ich heraus nach welcher SPO ich studiere?), musst du dein Attest innerhalb von 7 Tagen einreichen: CIW  BSc (SPO 2012), CIWMSc (SPO 2012), BIW BSc (SPO 2012), BIW MSc (SPO 2012)
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Im Studierendenportal (campus.studium.kit.edu) unter Bescheinigungen→Studienverlauf in der Spalte PO-Version.
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Studiengang Studienphase Zuständige
Maschinenbau Bachelor Pflichtbereich MACH PK1
Bachelor Wahlbereich MACH PK2
Master
Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik
Bioingenieurwesen
Bachelor CIW BPA
Master CIW MPA
Materialwissenschaft und Werkstofftechnik Bachelor MATWERK BPA
Master MATWERK MPA
Mechatronik und Informationstechnik Bachelor MIT PA
Master
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Wenn die Masterarbeit innerhalb des Prüfungszeitraumes (6 Wochen nach Semesterende am 30.09. oder 31.03.) des aktuellen Semesters endet, allerdings das Semesterende überschreitet, kann diese theoretisch auch ohne Rückmeldung zum Ende geführt werden.
Wir empfehlen aber eine Rückmeldung, um bei eventuellen Verlängerungen etc. abgesichert zu sein. Die Gebühren lassen sich größtenteils zurückerstatten, falls die Arbeit doch schnell genug fertig wird.
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Ein Urlaubssemester pausiert euer Studium um bis zu zwei Semester, wenn ihr zum Beispiel wegen einer Krankheit nicht am Studium teilnehmen könnt. Urlaubssemester gibt es nur auf begründeten Antrag. Als Begründung gelten:
  • Krankheit
  • freiwillige praktische Tätigkeit die dem Studienziel dient
  • Studium an einer ausländischen Hochschule
  • Bufdi, FSJ, FÖJ
  • Mutterschutz/Elternzeit
  • sonstige wichtige Gründe (z.B. Pflege eines nahen Verwandten)
Während der Beurlaubung ist euer Fachsemesterzähler angehalten, ihr dürft keine Studienleistungen ablegen. Prüfungsleistungen sind aber erlaubt. (Zum Unterschied zwischen den beiden Begriffen gibt es eine andere FAQ) Weitere Infos und Informationen zur Antragstellung findet ihr hier: https://www.sle.kit.edu/imstudium/beurlaubung.php
Kategorie: 
Klausuren und mündliche Prüfungen sind Prüfungsleistungen. Sie finden normalerweise am Ende des Semesters an nur einem Tag statt. Studienleistungen sind semesterbegleitend. Pflicht-Industriepraktika, Laborpraktika und zum Beispiel die Vorleistungen für TM I/II Maschinenbau und HM I/II/III sind Studienleistungen. Zu den Studienleistungen zählen auch Prüfungen, die nicht benotet werden (Scheine). Studierende im Urlaubssemester dürfen keine Studienleistungen ablegen, Prüfungsleistungen sind aber okay.
Kategorie: 
Das Feld "Fakultäts-/Institutsbibliothek" muss nur unterschrieben werden, wenn du einen der aufgeführten Studiengänge studierst. Für die Studiengängen an den Fakultäten Maschinenbau sowie Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik ist diese Unterschrift also nicht notwendig.
Kategorie: 
EINFACHE FORMULIERUNG:
 
Wenn man sich für eine Prüfung anmeldet, beginnt man ein Prüfungsverfahren. Ein einmal angefangenes Verfahren kann nur mit Nichtbestehen oder Bestehen beendet werden. Das Verfahren kann nur mit Bestehen beendet werden, wenn die erste oder zweite schriftliche Prüfung bestanden wird oder die mündliche Nachprüfung bestanden wird. Bei mündlichen Prüfungen gibt es nur zwei Versuche und keine mündliche Nachprüfung. Das Verfahren ist unabhängig von weiteren Rechtsbeziehungen. Das heißt, egal ob du immatrikuliert bist oder nicht, im Urlaub, im Praktikum oder sonst iwas bist, alles das hat keinen Einfluss auf das Verfahren. D.h. auch nach einer Exmatrikulation läuft das Verfahren weiter. Da die mündliche Nachprüfung untrennbar zum zweiten schriftlichen Versuch gehört, führt eine Exmatrikulationn nach einem nicht bestandenen zweiten schriftlichen Versuch ohne Antritt der mündlichen Nachprüfung und bestehen der mündlichen Nachprüfung zum Nichtbestehen des Prüfungsverfahrens. Exmatrikulierst du dich nach dem ersten nicht bestandenen Versuch, läuft das Verfahren weiter.
 
Als Prüfling hast du keinen Anspruch auf eine gewisse Vorbereitungszeit auf die mündliche Nachprüfung.
 
Das Datum der Beendigung des Prüfungsverfahren ist auf den Tag zu legen, an dem du endgültig bestehst oder nicht bestehst.
Das ist im Fall der mündlichen Nachprüfung der Tag der mündlichen Nachprüfung.
 
RECHTLICHE FORMULIERUNG:
 
Die mündliche Nachprüfung ist KEINE eigenständige Prüfung. Die mündliche Nachprüfung gehört untrennbar zur Wiederholungsprüfung einer in Form einer schriftlichen Prüfung abgelegten und nicht bestandenen Prüfung. Beansprucht daher ein Prüfling im Zusammenhang mit einer nicht bestandenen schriftlichen Prüfung ein ihm durch die Studien- und Prüfungsordnung  eingeräumtes Recht auf eine Wiederholungsprüfung, dann ist das einmal begonnene Prüfungsverfahren dieser Prüfung erst mit der Entscheidung über die Wiederholungsprüfung, demnach mit der Bewertung der Leistung der mdl. Nachprüfung abgeschlossen und das Prüfungsrechtsverhältnis, welches mit Zulassung eines Prüflings zur Prüfung beginnt, erst mit dem Bestehen der Prüfung oder mit dem endgültigen Nichtbestehen dieser beendet.
 
Folglich haben auch alle Prüflinge, die erfolglos an einem Wiederholungsversuch zu einer schriftlichen Prüfung teilnehmen, die Pflicht, „im zeitlichen Zusammenhang mit dem Termin der nicht bestandenen Prüfung“ an einer mdl. Nachprüfung teilzunehmen (vgl. § 9 Abs. 1 der RahmenO für die SPOs der BA-StG), unabhängig davon, ob sie sich in einem Urlaubssemester befinden oder noch im StG immatrikuliert sind.
 
Denn das Prüfungsrechtsverhältnis ist unabhängig von anderen Rechtsbeziehungen. Folglich ist es auch unabhängig vom Bestehen eines Mitgliedschaftsverhältnisses. Eine Exmatrikulation hat daher keine – wie fälschlicherweise immer wieder angenommen wird – Auswirkungen auf ein einmal begonnenes Prüfungsverfahren. Ein solches einmal begonnenes Prüfungsverfahren ist ungeachtet des Mitgliedschaftsverhältnisses zu Ende zu führen/abzuschließen. Prüflinge haben im Zusammenhang mit der mdl. Nachprüfung auch keinen Anspruch auf eine gewisse Vorbereitungszeit.
Kategorie: 
Das ist sehr unterschiedlich. Einige Institute schaffen die Korrektur innerhalb einer Woche. In vielen Fällen kann es aber durchaus sechs Wochen dauern, bis die Ergebnisse fest stehen.
Vor allem in den "großen" Prüfungen (z.B. HM, TM (Maschinenbau), MKL) wird für die Korrektur sehr viel Zeit benötigt.
 
Die Klausurergebnisse werden auf unterschiedliche Art und weise veröffentlicht. Einige Institute hängen Listen in ihren Schaukästen aus, andere legen die Listen auf ILIAS ab, wieder andere tragen die Noten direkt in das Studierendenportal ein.
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Jede Klausur wird einmal im Semester angeboten. (Zur Erinnerung: Die jeweilige Veranstaltung wird nur einmal im Jahr angeboten.)
Kategorie: 
Schema_Härtefallantrag

Einen Zweitwiederholungsantrag kann man stellen, wenn man eine Prüfung endgültig nicht bestanden hast. Das ist der Fall, wenn du durch beide schriftliche Versuche und die mündliche Nachprüfung durchgefallen bist.

Wenn dein Zweitwiederholungsantrag angenommen wird, kannst du die Prüfung bei einem weiteren Versuch (das ist eine schriftliche Prüfung + eine mündliche Nachprüfung) noch bestehen.

Solltest du einen Zweitwiederholungsantrag stellen müssen, komm auf jeden Fall in die Fachschaft! Wir beraten dich.

Rechtlich gesehen verlierst du durch das endgültige Nichtbestehen den Prüfungsanspruch. Durch einen erfolgreich gewährten Zweitwiederholungsantrag wird dir dieser wieder erteilt.

Ein zweiter Zweitwiederholungsantrag in der selben Prüfung (also im Prinzip ein Drittwiederholungsantrag) ist nicht zulässig.

Kategorie: 
Erstmal ruhig bleiben und das hier lesen:
 
Die rechtliche Lage sieht wie folgt aus: Mit dem Nichtbestehen der mündlichen Nachprüfung gilt eine Prüfung als endgültig nicht bestanden. Das heißt, dass du auch den Prüfungsanspruch in dem Fach verlierst. Den kann dir der Präsident der Hochschule aber wieder erteilen - dazu musst du einen Zweitwiederholungsantrag stellen.
 
Zweitwiederholungsanträge sind an die zuständige Prüfungskommission zu stellen. Unten findest du die entsprechenden E-Mail-Adressen der studentischen Vertreter (in jeder Prüfungskommission ist auch ein Fachschaftler dabei). Die studentischen Vertreter werden dir dann detailliert und auf deinen Fall abgestimmt erklären, was du nun tun musst. Oft empfiehlt sich ein Treffen in der Fachschaft.
 
Die Ansprechpartner zu den einzelnen Prüfungskommissionen findest du hier
 
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Deinen Prüfungsanspruch verlierst du, wenn du eine Prüfung endgültig nicht bestanden hast oder die Fristen der Orientierungsprüfungen überschritten hast oder die Maximalstudiendauer überschritten hast.Konkret heißt das:
  • Du hast die mündliche Nachprüfung einer schriftlichen Prüfung (das war dann schon der Zweitversuch) nicht bestanden. Jetzt kannst du einen Zweitwiederholungsantrag stellen, dadurch kannst du deinen Prüfungsanspruch zurückbekommen. In den Studiengängen CIW , BIW , MWT ist eine Zweitwiederholung in einer Orientierungsprüfung ausgeschlossen.
  • Du hast es nicht geschafft, die Orientierungsprüfungen bis zum Ablauf der Frist zu schreiben oder zu bestehen. In den Bachelorstudiengängen MACH , MIT , MWT , CIW , BIW musst du die Orientierungsprüfungen nach dem zweiten geschrieben haben und nach dem dritten bestanden haben. Welche Prüfungen das genau sind findest du in den Studien- und Prüfungsordnungen und in den entsprechenden FAQ-Einträgen. Mit einem anerkannten Fristverlängerungsantrag kommst du trotzdem weiter. Achtung! Das ist nicht das gleiche wie ein Zweitwiederholungsantrag. Es ist ein wichtiger Unterschied, ob du Orientierungsprüfungen nur zu spät schreibst oder nicht bestehst.
  • Du hast die Maximalstudiendauer für deinen Studiengang überschritten. Im Bachelor Maschinenbau (auch MWT , MIT ) ist das nach 9 Semestern der Fall, im Master Maschinenbau darfst du maximal 7 Semester studieren. Diese Fristen können mit einem gut begründeten Fristverlängerungsantrag verlängert werden. In den hier nicht genannten Studiengängen gelten lediglich die Fristen des Landeshochschulgesetzes (§62 (3) 2.) wonach nach 20 Semestern eine Exmatrikulation erfolgen kann, wenn der Student die Gründe für das Überschreiten der Frist selbst zu vertreten hat.
Kategorie: 
Eine Prüfung darfst du einmal schriftlich wiederholen. Solltest du auch das nicht bestehen, folgt eine mündliche Nachprüfung (Rechtlich gesehen sind schriftliche Wiederholung und mündliche Nachprüfung eine Prüfung).
 
Wenn auch das nicht reicht, besteht die Möglichkeit einen Zweitwiederholungsantrag (früher auch Härtefallantrag oder Rektorantrag) zu stellen. Dadurch hast du die Möglichkeit EINE weitere Prüfung im betreffenden Fach abzulegen (also schriftlich+mündlich).
Kategorie: 
Am besten versuchst du, dich schnellstmöglich im Sekretariat des Instituts zu melden, das die Klausur anbietet. Die Kontaktdaten findest du auf der Institutsseite meistens rechts oder du musst auf den Namen des Verantwortlichen (Übungsleiter oder Professor) klicken. Auf jeden Fall solltest du zur Klausur erscheinen und mit den Verantwortlichen sprechen. Manchmal sind die Institute da kulant. Allerdings haben sie keine Verpflichtung, dich noch mitschreiben zu lassen. Einige Institute schließen eine verspätete Anmeldung vorher per Ankündigung/Aushang kategorisch aus.